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13.06.26
USA zu stark: DVV-Männer kassieren zweite Niederlage in der VNL
USA zu stark: DVV-Männer kassieren zweite Niederlage in der VNL
USA zu stark: DVV-Männer kassieren zweite Niederlage in der VNL
Die deutsche Männer-Nationalmannschaft hat bei der Volleyball Nations League (VNL) die zweite Niederlage in Folge hinnehmen müssen. Gegen den Weltranglistenfünften USA unterlag das Team von Bundestrainer Massimo Botti in Québec deutlich mit 0:3 (22:25, 15:25, 20:25). Nach drei Spielen an drei Tagen in Folge fehlten der DVV-Auswahl gegen die physisch starken Amerikaner die Mittel, um das Spiel offen zu gestalten. Zum Abschluss der ersten VNL-Woche trifft Deutschland am Sonntag (17 Uhr, ZDF-Livestream) auf Olympiasieger Frankreich.
Botti veränderte seine Startformation im Vergleich zum Vortag nahezu komplett. Mit Jan Zimmermann, Yann Böhme, Moritz Reichert, Erik Röhrs, Simon Torwie, Joscha Kunstmann und Libero Lenny Graven sollte frische Energie aufs Feld gebracht werden. Doch gegen die Amerikaner, bei denen mit Jake Hanes, Ethan Champlin und Erik Shoji gleich mehrere Akteure mit Bundesliga-Vergangenheit aufliefen, fand Deutschland nur selten Zugriff.
Im ersten Satz hielt die DVV-Auswahl die Partie zunächst etwas offen. Nach einem frühen Rückstand kämpfte sich das Team mehrfach heran und verkürzte kurz vor Satzende durch zwei Asse von Yann Böhme sogar noch auf 22:24. Der Satzgewinn der USA geriet jedoch nicht mehr ernsthaft in Gefahr.
Im zweiten Durchgang erhöhten die Amerikaner den Druck deutlich. Deutschland hatte Probleme in der Annahme und fand gegen die stabile Block-Abwehr des Gegners kaum Lösungen. Die USA setzten sich früh ab und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Auch personelle Veränderungen brachten keine Wende, sodass der Satz klar mit 15:25 verloren ging.
Ein ähnliches Bild zeigte sich im dritten Abschnitt. Die Deutschen hielten die Anfangsphase noch ausgeglichen, ehe die USA erneut davonzogen. Besonders Diagonalangreifer Jake Hanes war von der deutschen Defensive kaum zu kontrollieren und sorgte immer wieder für wichtige Punkte. Deutschland gelang es nicht, die eigenen Angriffe konsequent zu Ende zu spielen und den Druck auf den Gegner zu erhöhen. Nach 88 Minuten verwandelten die USA ihren ersten Matchball zum 25:20.
Die Statistik verdeutlichte die Kräfteverhältnisse. Deutschland kam lediglich auf 27 Angriffspunkte, die USA auf 41. Auch im Block waren die Amerikaner mit 9:2 Punkten klar überlegen. Hinzu kamen Vorteile in der Annahme: Während die USA 42 Prozent positive Annahmen verzeichneten, lag Deutschland bei 28 Prozent. Bester Scorer der Partie war Hanes mit 19 Punkten. Auf deutscher Seite sammelte Yann Böhme 11 Zähler, dahinter folgten Reichert, Röhrs und Mohwinkel mit jeweils fünf Punkten.
Nach drei Spielen an drei aufeinanderfolgenden Tagen steht für die DVV-Männer nun ein spielfreier Tag zur Regeneration an. Zum Abschluss der ersten Turnierwoche wartet am Sonntag (17 Uhr, ZDF Livestream) mit Olympiasieger Frankreich die nächste große Herausforderung. Beim letzten Aufeinandertreffen Ende Mai in Neu-Ulm hatte sich die deutsche Mannschaft noch mit 4:1 durchgesetzt.
Stimmen zum Spiel
Bundestrainer Massimo Botti: ?Ich habe den Kampf vermisst. Ich habe zu Beginn neue Spieler gebracht, um neue Energie aufs Feld zu bringen. Natürlich ist es hart, drei Spiele am Stück zu spielen, aber das ist keine Ausrede. Heute war unsere Antwort nicht gut genug. Ich bin nicht zufrieden. Es hat nicht nur Energie gefehlt, sondern auch das Selbstvertrauen.?
Moritz Reichert: ?Wir hatten erwartet, deutlich besser mit den USA mithalten zu können. Aber von Beginn an hatten wir Schwierigkeiten, dran zu bleiben. Sie haben sich immer wieder ein paar Punkte abgesetzt, und dann wurde es schwer. Wir haben zu viele Fehler gemacht, und gegen eine Mannschaft wie die USA wird es dann sehr schwierig. Körperlich war das nicht das größte Problem. Es lag eher an unserer Mentalität. Wir waren nicht aggressiv genug und hatten Schwierigkeiten bei einfachen Dingen. Jetzt müssen wir den Fokus schnell auf das nächste Spiel richten, die heutige Partie abhaken und an die guten Dinge aus den vergangenen Spielen anknüpfen.?
Spielplan VNL Woche 1
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12.06.26
Deutsche Ü70 - Auswahl Männer
Deutsche Ü70 - Auswahl Männer
Deutsche Ü70 - Auswahl Männer
Diese Spieler gehören aktuell zur Ü70 - Auswahl der Männer: Stand 01.06.2026
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12.06.26
Europameistertitel für die deutschen Ü45-Männer
Europameistertitel für die deutschen Ü45-Männer
Europameistertitel für die deutschen Ü45-Männer
Bei der Europameisterschaft der IVVA (International Veteran Volleyball Association) in Prag holten die für Deutschland angetretenen Teams insgesamt neun Medaillen, sieben Mal Gold, einmal Silber und einmal Bronze. Die Männer der Ü45-Vertretung konnten ihren Titel erfolgreich verteidigen. Dabei musste das Team nach vielen erfolgreichen, gemeinsamen Jahren auf einige altgediente Mitstreiter verzichten.
Andreas Klimm, Torsten Schulz und Mike Luner hatten das Team verlassen, um in der nächst höheren Altersklasse anzutreten. Clemens Weinrich beendete seine Volleyball-Laufbahn nach den letztjährigen Meisterschaften.
Um für spielerischen Ersatz zu sorgen, griffen die Mannschaftverantwortlichen dann aber direkt in das oberste Regal. Mit Georg Wiebel, Björn Andrae und Arndt Schlierbach konnten international erfahrene Zugänge verpflichtet werden.
Das so neu zusammengestellte Team brauchte im Turnier zunächst etwas Zeit, um spielerisch zusammenzufinden, konnte aber mit einem abschließenden Sieg gegen Dänemark als Gruppenerster die Vorrunde beenden.
Im Habfinale gegen Italien stellte dann vor allem Diagonalspieler Roberto Cazzaniga die deutsche Auswahl immer wieder vor Probleme in Annahme und Abwehr. Nicht umsonst galt er in seiner Glanzzeit als einer der besten Aufschläger der Serie A. Mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung setzte sich die Bundesauswahl aber am Ende mit 2:1 Sätzen durch und qualifizierte sich für das Finale.
Dort wartete mit der Slowakei ein Team, das bis dahin problemlos durch das Turnier marschiert war. Entsprechend konzentriert ging die deutsche Auswahl in das Spiel.
Über die gesamte Spieldauer konnte man sich zwar einen kleinen Vorsprung erarbeiten, die Slowaken steckten aber nie auf und blieben bis zum Schluss auf Tuchfühlung. In einem spannenden und hochklassigen Endspiel behielt die deutsche Ü45 letztendlich aber mit 25:21 und 25 21 die Oberhand und sicherte zum zweiten Mal in Folge den Europameistertitel für den DVV.
Zum MVP der Alterskategorie wurde gleich bei seinem ersten Auftritt einer der neuen, nämlich Björn Andrae, gekürt. Für die Mannschaft war dies gleich noch ein Grund mehr, um im Anschluss an die Siegerehrung das Erreichte im Nachtleben der Goldenen Stadt ausgiebig zu feiern.
Für die kommenden Aufgaben, insbesondere für die Weltmeisterschaft im Oktober 2026 in Spanien, gibt es mehr als ausreichend Gründe optimistisch zu sein. Nach diesem Erfolg in Prag gehört die DVV-Auswahl dort ganz klar mit zum engsten Favoritenkreis.
Bericht: Marcus Krössin
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12.06.26
VNL: DVV-Männer unterliegen Weltmeister Italien nach großem Kampf
VNL: DVV-Männer unterliegen Weltmeister Italien nach großem Kampf
VNL: DVV-Männer unterliegen Weltmeister Italien nach großem Kampf
Die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft der Männer hat Weltmeister Italien in der Volleyball Nations League (VNL) einen großen Kampf geliefert. Nach 141 Minuten Spielzeit musste sich das Team von Bundestrainer Massimo Botti knapp mit 1:3 (20:25, 25:20, 21:25, 31:33) geschlagen geben. Besonders bitter: Im vierten Satz ließ die DVV-Auswahl fünf Satzbälle ungenutzt und verpasste den Tiebreak.
Deutschland zeigte gegen den Weltmeister über weite Strecken eine starke Leistung und begegnete den Italienern auf Augenhöhe. Nach einem verlorenen ersten Satz steigerte sich die DVV-Auswahl deutlich, setzte den Gegner im Aufschlag unter Druck und glich verdient zum 1:1 aus. Auch im dritten Durchgang lagen die Deutschen lange in Führung, ehe Italien in der Schlussphase konsequenter agierte. Im vierten Satz kämpfte sich das Team nach einem frühen Rückstand eindrucksvoll zurück und lieferte sich mit dem Weltmeister eine hochklassige Nervenschlacht, die erst mit zwei italienischen Assen in der Verlängerung entschieden wurde.
Die Statistiken unterstrichen die Ausgeglichenheit der Partie. Deutschland verbuchte fünf Asse, sieben Blocks und 51 Angriffspunkte, Italien kam auf sechs Asse, acht Blocks und 60 Angriffspunkte. Beste deutsche Punktesammler waren Tobias Brand (17 Punkte) und Erik Röhrs (12).
Entsprechend überwog nach Spielende trotz der Enttäuschung auch der Stolz auf die gezeigte Leistung. Mittelblocker Simon Torwie sagte: ?Natürlich sind wir enttäuscht. Am Ende hat uns auch ein bisschen das Glück gefehlt. Aber wir haben sehr gut gespielt. Darauf können wir stolz sein. Italien ist aktuell das beste Team der Welt, gegen so eine Mannschaft ist es extrem schwer zu spielen. Wir haben alles gegeben und können stolz darauf sein, wie wir dieses Spiel bestritten haben.?
Auch Bundestrainer Massimo Botti zog ein positives Fazit, obwohl die verpassten Chancen schmerzten: ?Zufrieden kann ich nicht sein, aber ich bin stolz auf mein Team. Wir haben bis zum Schluss gekämpft. Gegen ein so starkes Team wie Italien muss man seine Chancen nutzen, wenn sie sich bieten. Aus solchen Spielen lernen wir. Die wichtigste Erkenntnis ist, dass wir auf diesem Niveau mithalten können.?
Bereits am Freitag (22.00 Uhr deutscher Zeit, ZDF Livestream) wartet mit den USA der nächste Top-Gegner. Die Amerikaner belegen aktuell Rang fünf der Weltrangliste. Torwie blickt trotz der kurzen Regenerationszeit optimistisch voraus: ?In 22 Stunden geht es schon gegen die USA weiter. Wir werden wieder alles geben. Auf dem Papier ist die Aufgabe vielleicht etwas machbarer als gegen Italien, aber wir werden sehen. Die USA hatten etwas mehr Pause als wir. Ich freue mich auf das Spiel.?
Spielbericht
Botti startete mit Jan Zimmermann, Filip John, Tobias Brand, Erik Röhrs, Simon Torwie, Tobias Krick und Ruben Schott als Libero. Krick punktete zweimal in Folge im Angriff (3:3), dann zogen die Italiener mit einem Ass erstmals leicht davon (3:6). Doch die Deutschen verteidigten stark, ließen keinen Ball auf den Boden fallen und belohnten sich im Angriff. So gelang John mit zwei Punkten direkt wieder der Ausgleich (6:6). Bis zum 9:9 ging es ausgeglichen weiter, dann taten sich die DVV-Männer im Angriff schwer. Die Italiener setzten sich mit 9:13 ab und zogen kurz darauf auf 11:17 davon. Botti brachte Burggräf und Böhme, und der Doppelwechsel zeigte Wirkung. Brand punktete im Angriff und Aufschlag (14:17), Böhme setzte nach einem überragenden Ballwechsel einen Monsterblock und servierte anschließend ein Ass, sodass Deutschland wieder bis auf einen Punkt herankam (18:19). Doch in der Schlussphase trumpften die Italiener wieder auf. Böhme scheiterte am Block, zudem wackelte die Annahme unter den starken Aufschlägen. Schließlich verwandelte Italien seinen ersten Satzball mit einem Ass.
Im zweiten Durchgang schickte Botti wieder seine Starting Seven aufs Feld. Brand trumpfte zu Beginn groß auf und steuerte alle Punkte zur 4:1-Führung bei. Torwie packte im Block zu (7:4), Röhrs und John punkteten im Angriff (9:5). Zimmermann servierte stark, sodass Krick direkt verwandeln konnte (12:7). Bis zum 17:12 hielten die Deutschen den Vorsprung, dann servierten die Italiener ein Ass und profitierten von einem Fehler von Brand, sodass sie auf 18:16 verkürzen konnten. Röhrs punktete verlässlich (22:18), Torwie sorgte für fünf Satzbälle. Nach einer guten Abwehr verwandelte Böhme direkt den ersten zum Satzausgleich.
Botti zeigte sich in der Satzpause zufrieden: ?Jetzt sind wir endlich auf Augenhöhe und bereit für den Kampf. Unsere Abwehr ist sehr gut, aber im Block müssen wir noch besser werden. Das Level ist sehr hoch.?
Im dritten Durchgang erspielten sich die Italiener die erste kleine Führung (2:4), doch die DVV-Männer zogen ihr Spiel weiter durch: Torwie punktete im Block und Aufschlag, John und Krick im Angriff, sodass sich die Deutschen mit 10:6 absetzen konnten. Doch die Italiener kamen mit wuchtigen Angriffen und einem Block wieder auf einen Punkt heran (13:12). Botti brachte erneut Burggräf und Böhme. Nach einem Block zum 16:16-Ausgleich nahm Botti seine erste Auszeit, doch die Italiener gingen anschließend in Führung (16:17). Nach dem Rückwechsel punkteten Krick und Röhrs aus dem Hinterfeld (18:18). Mit einem Ass erzielte der Weltmeister dann wieder einen kleinen Vorsprung (19:22). Trotz eines guten Blocks erspielte sich Italien drei Satzbälle und verwandelte nach einem starken Aufschlag direkt den ersten.
Den Start in den vierten Satz verschliefen die Deutschen etwas. Im Angriff fehlte zunächst die Durchschlagskraft, während die Italiener konsequent punkteten. So lief das Botti-Team schnell einem 3:7-Rückstand hinterher. Torwie verkürzte mit einem Monsterblock auf 5:7, doch mit Druck in Aufschlag und Angriff hielten die Italiener die Deutschen auf Abstand (5:9). Burggräf und Böhme kamen wieder aufs Feld. Brand und Krick punkteten im Angriff (8:11), Torwie und Röhrs verkürzten den Abstand mit zwei Blocks weiter (14:15). Torwie war es dann auch, der mit einem Ass den Ausgleich erzielte (16:16), Böhme sorgte mit einem weiteren Ass für die Führung (18:17). Mohwinkel kam zum Aufschlag ins Spiel. Torwie war erneut im Block nicht zu überwinden (21:20), und nach einer überragenden Abwehr war der italienische Block im Netz, sodass Deutschland in der Schlussphase erstmals mit zwei Punkten führte (22:20). Doch nach zwei unglücklichen Blockberührungen glichen die Italiener wieder aus (23:23).
Nach einem Fehlaufschlag hatten die Deutschen Satzball, den Italien abwehrte. Nach einem Block erspielte sich der Weltmeister selbst Matchball, doch Brand hielt Deutschland im Spiel. Auch den nächsten Matchball wehrte die DVV-Auswahl ab. Nach einem langen Ballwechsel schlug der italienische Angriff erneut im deutschen Feld ein. Schott verhinderte gerade noch ein Ass, und wieder war es Brand, der den Matchball abwehrte. John brachte Deutschland den zweiten Satzball, setzte seinen nächsten Angriff jedoch knapp über die Hände des italienischen Blocks. Der folgende Angriff von Röhrs landete zunächst im Aus, doch die Schiedsrichter-Challenge zeigte einen Blocktouch, sodass Deutschland statt eines Matchballs den dritten Satzball erhielt. Auch diesen wehrte Italien ab (29:29). Anschließend landeten vier Aufschläge im Aus, ehe Italien mit zwei Assen in Folge den vierten Matchball nutzte und die Partie nach 141 Minuten für sich entschied.
Spielplan VNL Woche 1
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11.06.26
Die German Beach Tour geht am Funkhaus Beach Berlin in die nächste Runde
Die German Beach Tour geht am Funkhaus Beach Berlin in die nächste Runde
Die German Beach Tour geht am Funkhaus Beach Berlin in die nächste Runde
In Berlin geht es Schlag auf Schlag: Nach dem ersten Tourstopp geht die German Beach Tour in der Hauptstadt direkt in die nächste Runde. Auch wenn die Nationalteams der Männer auf der GBT pausieren, verspricht das Teilnehmerfeld wieder hochklassigen Beach-Volleyball am Funkhaus Berlin.
Als Nummer eins der Setzliste gehören Lorenz/Rietschel bei den Männern zu den Favoriten des Wochenendes. Für das Duo hat es in dieser Saison bislang noch nicht für den Sprung ins Halbfinale gereicht ? in Berlin II stehen die Chancen dafür aber so gut wie bisher noch nie. Auch Held/Kubo sind wieder gemeinsam am Start. Nach einer kurzen Regenerations-Pause von Niklas Held kehrt das Duo zurück und will an die starken Leistungen der bisherigen Saison anknüpfen.
Spannend wird zudem der Auftritt der Schweizer Wildcard Dillier/Flückiger. Das Interimsteam startet in der Qualifikation und könnte bei erfolgreichem Einzug ins Hauptfeld durchaus für die eine oder andere Überraschung sorgen.
Im Frauenfeld richtet sich der Blick auf Paula Schürholz. Nach ihren Erfolgen in Düsseldorf I und Berlin I könnte sie gemeinsam mit Elea Beutel bereits den dritten Titel beim vierten GBT-Turnieren gewinnen. Dagegen haben allerdings einige Teams etwas einzuwenden. Das Nationalteam Grüne/Ittlinger wartet weiterhin auf ihren ersten GBT-Titel und will nach zwei Niederlagen gegen Barber/Gernert endlich den letzten Schritt zum Titel machen. Ihre ?Angstgegnerinnen? Barber/Gernert gehören nach ihrem Turniersieg in Düsseldorf II und dem Finaleinzug in Berlin I ebenfalls zum Favoritenkreis.
Mit van de Velde/Piersma sorgt außerdem eine deutsch/niederländische Wildcard für zusätzliche Qualität im Feld. Kim van de Velde konnte zusammen mit Paula Schürholz bereits Düsseldorf I gewinnen.
Das Turnier startet am Donnerstag ab 13:30 Uhr mit der Qualifikation. Bereits hier stehen spannende Duelle an. Am Freitag (ab 12 Uhr) beginnt das Hauptfeld im Double-Elimination-Format. Samstag starten die Spiele ab 11:30 Uhr. Am Sonntag folgen ab 10 Uhr die Halbfinals, bevor am Nachmittag die Finals der Frauen und Männer ausgetragen werden.
Kostenlose Livestreams von allen Partien gibt es bei spontent auf twitch.
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11.06.26
Deutscher Volleyball-Verband gewinnt ROSSMANN als offiziellen Event-Partner
Deutscher Volleyball-Verband gewinnt ROSSMANN als offiziellen Event-Partner
Deutscher Volleyball-Verband gewinnt ROSSMANN als offiziellen Event-Partner
Der Deutscher Volleyball-Verband (DVV) erweitert sein Partnernetzwerk und begrüßt ROSSMANN als neuen offiziellen Event-Partner. Die Zusammenarbeit unterstreicht die wachsende Attraktivität des (Beach-)Volleyballsports in Deutschland und verbindet zwei starke Marken, die für Dynamik, Teamgeist und gesellschaftliche Nähe stehen. Gemeinsam wollen DVV und ROSSMANN die Sichtbarkeit des (Beach-)Volleyballsports weiter ausbauen und emotionale Sporterlebnisse für Fans und Familien schaffen.
Die auf ein Jahr angelegte Partnerschaft umfasst die Präsenz von ROSSMANN bei ausgewählten DVV-Länderspielen der Nationalmannschaften sowie als Höhepunkt die German Beach Club Finals, die im Rahmen der Finals 2026 in Hannover ausgetragen werden. ROSSMANN erhält dabei umfassende Sichtbarkeit ? unter anderem durch Branding am Center Court, Promotionsflächen vor Ort sowie die Einbindung in die digitale Kommunikation des Verbandes.
?Wir freuen uns sehr, ROSSMANN als neuen Partner an unserer Seite zu begrüßen. Ein so reichweitenstarkes und in der Gesellschaft verankertes Unternehmen ist ein großer Gewinn für den Volleyballsport?, erklärt DVV-Vorstand René Beck. ?Die Partnerschaft zeigt, dass Volleyball als Sportart und Plattform für Marken immer attraktiver wird. Gemeinsam werden wir die Faszination unseres Sports bei den Länderspielen und insbesondere bei den Finals in Hannover erlebbar machen.?
Mit der neuen Partnerschaft bekräftigt ROSSMANN, zudem auch Hauptsponsor der Finals, seine Rolle als verlässlicher Förderer des Sports und schafft eine starke Präsenz bei einem der nationalen Sporthöhepunkte des Jahres 2026 in seiner Heimatstadt Hannover. ?Volleyball steht für Leidenschaft, Fairness und Teamgeist ? Werte, die perfekt zu ROSSMANN passen?, erklärt Petra Czora, Geschäftsleitung Marketing bei ROSSMANN. ?Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit dem DVV besondere Sportmomente zu schaffen und die Entwicklung des Volleyballsports aktiv zu begleiten.?
Über ROSSMANN
Als Erfinder des Drogeriemarktes in Deutschland eröffnete Dirk Roßmann 1972 den ersten ?Markt für Drogeriewaren? in Hannover. Heute zählt ROSSMANN (Firmensitz in Burgwedel bei Hannover) mit 67.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Europa und 5.209 Filialen, davon 2.342 in Deutschland, zu den größten Drogerieketten Europas (Stand 1/2026). Mit 23.000 Drogerieartikeln, davon 6.000 der 28 Eigenmarken, präsentiert ROSSMANN ein besonders umfangreiches Angebot, das sämtliche Bereiche des täglichen Lebens abdeckt. Seit 1999 ist das vielfältige Sortiment auch online zu finden. Das beliebte Angebot im Onlineshop bietet neben 5.000 Exklusivartikeln Informationen zu unterschiedlichsten Themen. Des Weiteren legt ROSSMANN großen Wert auf das Thema Nachhaltigkeit. So arbeitet das Unternehmen kontinuierlich daran, seine Produkte und Verpackungen nachhaltiger zu gestalten. Das ökologische und soziale Engagement wird in allen Unternehmensbereichen stetig ausgebaut. Umsatz 2025: 16,6 Milliarden Euro (Deutschland 10,5 Milliarden Euro).
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11.06.26
Perfekter Einstand für Botti: DVV-Männer bezwingen Kanada zum VNL-Auftakt
Perfekter Einstand für Botti: DVV-Männer bezwingen Kanada zum VNL-Auftakt
Perfekter Einstand für Botti: DVV-Männer bezwingen Kanada zum VNL-Auftakt
Die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft der Männer ist erfolgreich in die Volleyball Nations League (VNL) gestartet. Zum Auftakt setzte sich das Team von Neu-Bundestrainer Massimo Botti nach einem packenden Fünf-Satz-Krimi mit 3:2 (24:26, 25:19, 20:25, 25:21, 15:13) gegen Gastgeber Kanada durch. Für Botti war es zugleich der erste VNL-Sieg als Cheftrainer der DVV-Auswahl.
Nach 2:29 Stunden Spielzeit behielten die DVV-Männer gegen Gastgeber Kanada die Nerven und revanchierten sich für die Auftaktniederlage gegen denselben Gegner im vergangenen Jahr. Ausschlaggebend für den Erfolg waren neben der Nervenstärke in den entscheidenden Momenten vor allem Filip John und Tobias Brand, die mit jeweils 19 Punkten die erfolgreichsten Angreifer der deutschen Mannschaft waren. Zudem überzeugte der eingewechselte Erik Röhrs, der auf zehn Punkte kam und die letzten beiden deutschen Satzgewinne entscheidend mitprägte.
?Das fühlt sich großartig an. Es ist eine Revanche für das vergangene Jahr und ein wirklich schöner Start für uns. Ich bin stolz darauf, wie wir gespielt haben?, sagte Tobias Brand nach der Partie.? Auch Bundestrainer Massimo Botti zeigte sich nach seinem ersten Erfolg mit der Mannschaft glücklich: ?Das war ein echter Kampf. Wir müssen diesen Sieg feiern, denn es ist mein erster als Bundestrainer. Die Mannschaft hat mir damit ein Geschenk gemacht. Gegen den Gastgeber zu gewinnen, war alles andere als einfach.?
Bereits weniger als 24 Stunden später wartet die nächste Herausforderung auf die DVV-Auswahl. Am Donnerstag (22 Uhr deutscher Zeit, live im ZDF-Stream) trifft Deutschland auf Weltmeister Italien, der sein Auftaktspiel gegen Olympiasieger Frankreich ebenfalls erst nach fünf umkämpften Sätzen verlor. ?Wir müssen schnell regenerieren und noch stärker zurückkommen, um gegen Italien bestehen zu können?, sagte Tobias Brand.
Spielbericht
Deutschland erwischte den besseren Start in die Partie. Simon Torwie sorgte mit einem Block und einem Angriffspunkt früh für die 2:0-Führung. Anschließend wechselte die Führung mehrfach. Filip John brachte die DVV-Auswahl Mitte des Durchgangs wieder nach vorne, doch Kanada hielt mit seinem starken Blockspiel dagegen und erspielte sich den ersten Satzball, den John abwehrte. Dann besiegelte ein Aufschlagfehler und ein weiterer kanadischer Block den Satzgewinn der Gastgeber.
Im zweiten Durchgang übernahm Deutschland zunehmend die Kontrolle. Ein Block von Brand leitete die frühe Führung ein, die das Team kontinuierlich ausbaute. Besonders eine Serie von sechs Punkten in Folge ab dem 18:16 sorgte für die Vorentscheidung. Nach einem erfolgreichen Angriff von Brand verwandelte die DVV-Auswahl den zweiten Satzball zum verdienten 1:1-Satzausgleich.
Auch der dritte Durchgang verlief zunächst auf Augenhöhe. Deutschland kämpfte sich mehrfach zurück und ging nach einem Block von Torwie mit 13:12 in Führung. In der Schlussphase setzte sich jedoch erneut die kanadische Blockstärke durch. Die Gastgeber nutzten ihre Chancen konsequent und holten sich den Durchgang mit 25:20.
Für den vierten Satz brachte Botti Erik Röhrs für Reichert. Der Wechsel sollte sich auszahlen. Röhrs setzte sofort Akzente und war maßgeblich daran beteiligt, dass sich Deutschland früh absetzen konnte. Unterstützt von einem Ass von Torwie und einem weiteren von Jan Zimmermann kontrollierte die DVV-Auswahl das Geschehen. Röhrs verwandelte schließlich den zweiten Satzball zum 25:21 und erzwang den Tiebreak.
Im Entscheidungssatz blieb Deutschland auch in engen Situationen ruhig. Nach einem ausgeglichenem Beginn verschafften Punkte von Röhrs und ein Ass des eingewechselten Tim Peter dem DVV-Team einen kleinen Vorsprung. Kanada verkürzte zwar noch einmal, doch nach einem Aufschlagfehler der Gastgeber hatte Deutschland zwei Matchbälle. Röhrs behielt die Nerven und verwandelte den zweiten zum 15:13-Endstand.
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10.06.26
Sitzvolleyball: Rheinland-Pfalz und Potsdam sind Deutsche Meister
Sitzvolleyball: Rheinland-Pfalz und Potsdam sind Deutsche Meister
Sitzvolleyball: Rheinland-Pfalz und Potsdam sind Deutsche Meister
Rheinland-Pfalz hat bei den Deutschen Meisterschaften im Sitzvolleyball in Leverkusen erstmals den Titel im Mixed-Wettbewerb gewonnen. Bei den Frauen verteidigte der SC Potsdam erfolgreich seinen Titel.
Im Mixed-Turnier dominierten der TSV Bayer 04 Leverkusen und Rheinland-Pfalz zunächst ihre Vorrundengruppen und erreichten souverän das Finale. Dort erwischte Leverkusen den besseren Start und gewann den ersten Satz deutlich mit 25:12. Rheinland-Pfalz antwortete im zweiten Durchgang ebenso klar mit 25:14. Im entscheidenden Tiebreak setzte sich das Team aus Rheinland-Pfalz schließlich mit 16:14 durch und feierte damit erstmals den Gewinn der Deutschen Meisterschaft. Die SG Sachsen sicherte sich Rang drei vor dem SCC Berlin. Auf den weiteren Plätzen folgten Anpfiff Hoffenheim, der Leipziger BRS II, der SC Potsdam und TSV Bayer 04 Leverkusen II. Außer Wertung nahm zudem der SV 1845 Esslingen am Wettbewerb teil.
Auch die vierte Auflage der Deutschen Frauen-Meisterschaft bot hochklassigen Sitzvolleyball. Der SC Potsdam und die Spielgemeinschaft Leverkusen/Hoffenheim qualifizierten sich für das Finale, nachdem beide Teams ihre Begegnungen gegen den Leipziger BRS gewonnen hatten. In der Vorrunde hatte Leverkusen/Hoffenheim noch zweimal gegen Potsdam gewonnen. Im Endspiel präsentierten sich die Titelverteidigerinnen aus Potsdam jedoch in starker Form. Mit 25:18 und 25:19 setzten sie sich gegen Leverkusen/Hoffenheim durch und verteidigten ihren Titel erfolgreich. Der Leipziger BRS belegte den dritten Platz.
Die Meisterschaften wurden von einer stimmungsvollen Atmosphäre begleitet und boten den teilnehmenden Athletinnen und Athleten eine Bühne für hochklassigen Sitzvolleyball. Im Rahmen der Veranstaltung wurde zudem TSV-Präsident Klaus Beck verabschiedet, der sein Amt an Jürgen Schrapp übergibt.
Die Ergebnisse der Deutschen Meisterschaften in den Para-Sportarten werden in diesem Jahr von der Heinz-Kettler-Stiftung präsentiert. Ziel ist es, die Aufmerksamkeit für die nationalen Titelkämpfe zu erhöhen und die Leistungen der Athletinnen und Athleten stärker sichtbar zu machen.
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09.06.26
Challenge-Event in der Türkei: Henning/Pfretzschner im Viertelfinale
Challenge-Event in der Türkei: Henning/Pfretzschner im Viertelfinale
Challenge-Event in der Türkei: Henning/Pfretzschner im Viertelfinale
In Alanya findet das fünfte Challenge-Event der Beach Pro Tour Saison statt. Von Mittwoch bis Sonntag spielen die Beach-Duos in der Türkei. Fünf deutsche Teams starten im Hauptfeld, fünf in der Qualifikation. Livestreams gibt es kostenlos auf Youtube @beachvolleyballworld.
Event-Seite
Turnierkategorie: FIVB Beach Pro Tour - Challenge Event
Wann: 10. - 14. Juni 2026
Wo: Alanya, Türkei
Zeitverschiebung: 1 Stunde
Livestream: Youtube
+++ Samstag, 13.06.2026 +++
Viertelfinale:
15:30 Uhr: Henning/Pfretzschner vs. Huerta/Gavira (ESP)
+++ Freitag, 12.06.2026 +++
Achtelfinale:
Jonas und Benedikt Sagstetter beenden das Turnier auf Platz 9.
Sagstetter/Sagstetter vs. Pascariuc/Horst (AUT) 1:2 (21:17, 17:21, 12:15)
Henning/Pfretzschner vs. Heidrich/Haussener (SUI) 2:1 (19:21, 21:18, 15:12)
Round of 24:
Henning/Pfretzschner vs. Schachter/Pickett (CAN) 2:0 (21:14, 21:18)
Sagstetter/Sagstetter vs. Brewster/Webber (USA) 2:1 (17:21, 21:17, 15:9)
Bock/Lippmann vs. van Driel/Konink (NED) 0:2 (19:21, 12:21)
Bock/Lippmann beenden das Turnier auf Platz 17.
Gruppenphase:
Just/Wüst und Reinhardt/Sowa beenden das Turnier auf Platz 25.
Just/Wüst vs. Sepka/Sedlak (CZE) 0:2 (17:21, 18:21)
Henning/Pfretzschner vs. Reinhardt/Sowa 2:1 (18:21, 25:23, 15:10)
Sagstetter/Sagstetter vs. Heidrich/Haussener (SUI) 0:2 (13:21, 14:21)
+++ Donnerstag, 11.06.2026: Gruppenphase +++
Lea Kunst/Melanie Paul beenden das Turnier auf Platz 25.
Paul/Kunst vs. Kylie/Maixnerova (CZE) 1:2 (15:21, 21:16, 10:15)
Bock/Lippmann vs. Bisgaard/Hog (DEN) 2:0 (21:19, 24:22)
Reinhardt/Sowa vs. Cottafava/Dal Corso (ITA) 0:2 (22:24, 15:21)
Henning/Pfretzschner vs. Pedrosa/Campos (POR) 0:2 (17:21, 16:21)
Just/Wüst vs. Bello/Bello (ENG) 0:2 (19:21, 15:21)
Sagstetter/Sagstetter vs. Dressler/Seiser (AUT) 2:0 (21:17, 21:13)
Paul/Kunst vs. Anouk/Zoé (SUI) 0:2 (18:21, 13:21)
Bock/Lippmann vs. Vieira/Chamereau (FRA) 1:2 (9:21, 21:19, 12:15)
+++ Mittwoch, 10.06.2026: Qualifikation +++
Max Just/Lui Wüst und Jonas Reinhardt/Robin Sowa gelingt der Einzug ins Hauptfeld.
Christ/Neuß vs. Luini/Tavenier (NED) 2:1 (21:18, 18:21, 15:17)
Maidhof/Schwarz vs. Spaansen/Veerbeek (NED) 0:2 (21:23, 14:21)
Reinhardt/Sowa vs. Groenewold/Sonneville (NED) 2:1 (21:14, 17:21, 10:15)
Christ/Neuß vs. Bisgaard/Hog (DEN) 0:2 (11:21, 14:21)
Held/Kubo vs. Basey/Hurst (USA) 0:2 (22:24, 9:21)
Reinhardt/Sowa vs. Henrique/Manaus (BRA) 2:1 (14:21, 21:13, 15:13)
Just/Wüst vs. Basey/Hurst (USA) 2:1 (21:19, 14:21, 15:11)
Deutsche Teams im Hauptfeld:
Linda Bock & Louisa Lippmann
Melanie Paul & Lea Kunst
Paul Henning & Lukas Pfretzschner
Benedikt & Jonas Sagstetter
Philipp Huster & Sven Winter (Update: verletzungsbedingter Nicht-Antritt)
Deutsche Teams in der Quali:
Jonas Reinhardt & Robin Sowa
Niklas Held & Luis Kubo
Maximilian Just & Lui Wüst
Chenoa Christ & Sophia Neuß
Mareet Maidhof & Tabea Schwarz
Zeitplan:
Mittwoch, 10.06.2026: Qualifikation
Donnerstag, 11.06.2026: Gruppenphase
Freitag, 12.06.2026: Gruppenphase, 1. K.o.-Runde, Achtelfinale
Samstag, 13.06.2026: Achtelfinale, Viertelfinale, Halbfinale (F)
Sonntag, 14.06.2026: Halbfinale (M), Spiel um Platz 3, Finale
Challenge Event Format:
Teams pro Geschlecht: 32
24 Teams stehen direkt im Hauptfeld, 8 ergänzend durch die Quali
Qualifikation: 32 Teams, single elimination
Gruppenphase: 8 Gruppen a 4 Teams im Modified Poolplay - Top3 Teams der Gruppe erreichen die K.o.-Phase
K.o.-Phase: Single Elimination mit 24 Teams: 8 Gruppenerste im Achtelfinale gesetzt. Je 8 Gruppenzweite und -dritte spielen eine Round of 24.
Preisgeld: 250,000 US Dollar (125,000 pro Geschlecht)
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09.06.26
U20-WEVZA in Stuttgart: Silber für Hüper/Ludwig und großes Lob für die Ausrichter
U20-WEVZA in Stuttgart: Silber für Hüper/Ludwig und großes Lob für die Ausrichter
U20-WEVZA in Stuttgart: Silber für Hüper/Ludwig und großes Lob für die Ausrichter
Mit einem starken zweiten Platz bei den Männern und mehreren weiteren Top-Platzierungen ist das U20-WEVZA-Turnier auf dem Stuttgarter Schlossplatz erfolgreich zu Ende gegangen. Aus Sicht des Deutschen Volleyball-Verbandes bleibt neben den sportlichen Leistungen vor allem die hervorragende Organisation des internationalen Nachwuchsevents in Erinnerung.
Der DVV bedankt sich ausdrücklich beim Olympiastützpunkt Stuttgart sowie beim Volleyball-Landesverband Württemberg (VLW), die gemeinsam für optimale Bedingungen sorgten. Vor der beeindruckenden Kulisse des Schlossplatzes wurde der Beach-Volleyball-Nachwuchs drei Tage lang mitten in der Stuttgarter Innenstadt präsentiert und zog zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer an.
?Das war für ein WEVZA-Turnier außergewöhnlich gut organisiert. Es war eines der besten Turniere dieser Art, das ich in den vergangenen Jahren erlebt habe. Die Atmosphäre auf dem Schlossplatz, die Bedingungen für die Teams und das Engagement aller Beteiligten waren herausragend?, sagt Paul Becker, Chef-Bundestrainer Beach-Volleyball. ?Unser großer Dank gilt dem Olympiastützpunkt Stuttgart und dem VLW. Solche Veranstaltungen sind für die Entwicklung unserer Nachwuchsathletinnen und -athleten enorm wertvoll.?
Sportlich sorgten Lasse Hüper und Hannes Ludwig für das beste deutsche Ergebnis. Das Duo spielte sich mit starken Leistungen bis ins Finale, wo sie sich knapp den Franzosen Louis/M'Couela in drei Sätzen geschlagen geben mussten. Bei den Frauen erreichten Sandra Otte und Annalena Richter das Halbfinale und belegten am Ende Platz vier. Nach einer knappen Niederlage gegen die späteren Silbermedaillengewinnerinnen aus der Schweiz traten sie zum Spiel um Bronze nicht mehr an. Zoe Neboh und Edda Schulz belegten Rang fünf. Sophia Bruder und Sophia Heinrich erreichten Platz neun. Auch bei den Männern sammelten die weiteren deutschen Teams wichtige internationale Erfahrungen. Ben Bockfeld/Hendrik Faber sowie Emil Künzer/Lennart Wendt beendeten das Turnier jeweils auf Rang neun.
Besonders erfreulich aus deutscher Sicht: Da die Qualifikation für die U20-Europameisterschaft bereits über die europäische Rangliste gesichert war, konnte der DVV in Stuttgart bewusst auf junge Talente setzen. Viele der eingesetzten Athletinnen und Athleten gehörten nicht zum ältesten U20-Jahrgang und nutzten die Gelegenheit, sich auf internationalem Niveau zu beweisen.
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09.06.26
Ticketverkauf für Länderspiele der DVV-Männer in Potsdam gestartet
Ticketverkauf für Länderspiele der DVV-Männer in Potsdam gestartet
Ticketverkauf für Länderspiele der DVV-Männer in Potsdam gestartet
Ab sofort können sich Volleyballfans ihre Tickets für die beiden Länderspiele der deutschen Männer-Nationalmannschaft gegen die Niederlande in Potsdam sichern. Die Begegnungen am 4. und 5. September 2026 in der MBS Arena bilden die Generalprobe für die Europameisterschaft.
JETZT TICKETS SICHERN >>>
Nach dem ausverkauften Heim-Länderspiel Ende Mai in Neu-Ulm können sich die Fans nun auf zwei weitere hochklassige Auftritte der DVV-Männer vor heimischer Kulisse freuen. Auch Außenangreifer Ruben Schott blickt den Begegnungen mit großer Vorfreude entgegen: ?Länderspiele in Deutschland sind immer etwas Besonderes. Vor den eigenen Fans zu spielen, macht einfach am meisten Spaß ? gerade auch für viele Spieler, die während der Klub-Saison im Ausland unterwegs sind.?
Zudem sind die Länderspiele für den gebürtigen Berliner quasi ein Heimspiel: ?Für mich ist Potsdam praktisch direkt um die Ecke von zu Hause. Deshalb freue ich mich besonders darauf, mit der Nationalmannschaft vor Familie, Freunden und den deutschen Fans spielen zu können.?
Die beiden Partien gegen den Nachbarn aus den Niederlanden sind zugleich ein wichtiger sportlicher Gradmesser auf dem Weg zur Europameisterschaft, die vom 9. bis 26. September in Bulgarien, Finnland, Italien und Rumänien stattfindet. ?Für uns sind die Spiele ein sehr guter Test direkt vor der EM. Wir können sehen, welche Entwicklung wir über den Sommer gemacht haben und uns noch einmal auf hohem Niveau messen?, sagt Schott.
Tickets (ab 15,50 Euro) sind ab sofort unter dvv-laenderspiel.reservix.de erhältlich. Spielbeginn ist jeweils um 18:30 Uhr (Änderungen aufgrund von TV-Übertragungen bleiben vorbehalten).
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09.06.26
Auftakt in Ottawa: DVV-Männer starten gegen Top-Nationen in die VNL
Auftakt in Ottawa: DVV-Männer starten gegen Top-Nationen in die VNL
Auftakt in Ottawa: DVV-Männer starten gegen Top-Nationen in die VNL
Mit vier hochkarätigen Gegnern startet die deutsche Männer-Nationalmannschaft ab Donnerstag (11. Juni) in die Volleyball Nations League (VNL) 2026. In Ottawa trifft die DVV-Auswahl auf Gastgeber Kanada sowie mit Italien, den USA und Frankreich auf drei Mannschaften aus den Top fünf der Weltrangliste. Für die erste Turnierwoche hat Bundestrainer Massimo Botti nun 14 Spieler nominiert. Livestreams gibt es beim ZDF und bei volleyballworld.tv.
Nach mehreren intensiven Vorbereitungswochen in Kienbaum und dem erfolgreichen Test gegen Olympiasieger Frankreich reist die Mannschaft mit viel Motivation und Zuversicht nach Nordamerika.
Seit Mitte Mai arbeiten die DVV-Männer erstmals unter der Leitung von Bundestrainer Massimo Botti zusammen. Für den Italiener standen in den vergangenen Wochen vor allem das Kennenlernen der Mannschaft und die Entwicklung einer gemeinsamen Identität im Fokus. ?Mein erster Eindruck ist sehr positiv. Die Spieler arbeiten gerne zusammen und verbringen auch außerhalb des Feldes gerne Zeit miteinander. Das ist die Grundlage, um eine Identität als Team zu entwickeln?, sagt Botti. Gleichzeitig betont der neue Bundestrainer, dass die gemeinsame Zeit bislang noch begrenzt gewesen sei: ?Wir hatten nicht viel Zeit zur Vorbereitung, aber das gilt für alle Nationalteams. Deshalb wollen wir die ersten Spiele nutzen, um unser Niveau mit den besten Mannschaften der Welt zu vergleichen und den Abstand Schritt für Schritt zu verkleinern.?
Auch Kapitän Jan Zimmermann sieht bereits positive Entwicklungen unter dem neuen Trainer. ?Massimo bringt frischen Wind mit. Ein neuer Trainer bedeutet für alle eine neue Chance und natürlich auch ein neues System. Wir sind noch in der Phase des Kennenlernens, aber die bisherigen Eindrücke sind sehr positiv. Wir fühlen uns wohl und sind mit dem Spiel in Neu-Ulm gut in den Sommer gestartet.?
Die Vorbereitung in Kienbaum stand vor allem im Zeichen der Integration des neuen Spielsystems. ?Der größte Schwerpunkt war zunächst, die Ideen des Trainers zu verstehen ? im Block, in der Abwehr, in der Blocksicherung und im Angriff?, erklärt Außenangreifer Moritz Reichert. ?Gleichzeitig versuchen wir, unsere Identität als Team aufzubauen. Im Länderspiel gegen Frankreich hat man schon gesehen, dass die Atmosphäre auf dem Feld und innerhalb der Mannschaft sehr gut war. Wenn Einsatz, Energie und die richtige Einstellung stimmen, ist das eine gute Basis für alles Weitere.?
Der 4:1-Erfolg gegen Olympiasieger Frankreich Ende Mai in Neu-Ulm sorgte für zusätzlichen Rückenwind. Reichert ordnet den Sieg jedoch realistisch ein: ?Man darf das Ergebnis nicht überbewerten, aber es hat uns gezeigt, wo wir aktuell stehen und was bereits gut funktioniert. Vor allem gibt es uns ein positives Gefühl für die erste VNL-Woche.?
In Ottawa wartet direkt zum Auftakt ein anspruchsvolles Programm. Neben Gastgeber Kanada trifft Deutschland auf drei Mannschaften aus den Top fünf der Weltrangliste. Für Zimmermann ist die Richtung dennoch klar: ?Unsere Ansprüche sind hoch. Wir wollen wieder einen Schritt nach vorne machen, an den Top Ten der Welt dranbleiben und unserem Traum von Olympia näherkommen. Die erste Woche wird extrem anspruchsvoll, aber wir sind optimistisch nach Ottawa gereist.?
Spielplan VNL Woche 1
Kompletter VNL-Spielplan
Kader VNL Woche 1
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08.06.26
Das passiert diese Woche!
Das passiert diese Woche!
Das passiert diese Woche!
Wir blicken für euch in die anstehende Woche: Wo spielen die deutschen Nationalteams? Auf welchen Turnieren treten unsere Beach-Volleyballerinnen und Beach-Volleyballer an? Wo sind die deutschen Clubs international unterwegs und wo gibt es den passenden Livestream dazu?
Kalenderwoche 24: 8. - 14. Juni 2026
DVV-MÄNNER: VOLLEYBALL NATIONS LEAGUE
Die DVV-Männer starten am Donnerstag in die Volleyball Nations League. In Ottawa trifft das Team von Massimo Botti auf den Gastgeber Kanada (Donnerstag, 1:30 Uhr dt. Zeit), Italien (Donnerstag 22 Uhr dt. Zeit), USA (Freitag, 22 Uhr dt. Zeit) und Frankreich (Sonntag, 17 Uhr dt. Zeit). Das ZDF überträgt die Spiele gegen Italien, die USA und Frankreich im kostenfreien Livestream. Die Partie gegen Kanada läuft bei volleyballworld.tv.
GERMAN BEACH TOUR IN BERLIN
Das vierte Turnier der German Beach Tour startet ab Donnerstag (Qualifiaktion) erneut in Berlin. Die Hauptfeldspiele beginnen am Freitag. Die Finalspiele sind für Sonntag 15.30 Uhr (Frauen) und 16.30 Uhr (Männer) geplant. Mit dabei ist u.a. das Nationalteam Grüne/Ittlinger. Livestreams gibt es bei spontent auf twitch.
BEACH PRO TOUR CHALLENGE ALANYA
Zehn deutsche Teams sind beim Challenge-Turnier in der Türkei gemeldet, u.a. die Nationalteams Bock/Lippmann, Huster/Winter, Henning/Pfetzschner und Just/Wüst. Am Mittwoch startet die Qualifikation. Livestreams auf Youtube.
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08.06.26
EM-Titel für deutsche Seniorinnen 56+
EM-Titel für deutsche Seniorinnen 56+
EM-Titel für deutsche Seniorinnen 56+
Bei der Europameisterschaft der IVVA (International Veteran Volleyball Association) in Prag holten die für Deutschland angetretenen Teams insgesamt neun Medaillen, sieben Mal Gold, einmal Silber und einmal Bronze.
GOLD:
Team Germany 45+ (Männer-Altersklasse 45-55 / MVP: Björn Andrae)
Team Germany 65+ (Männer-Altersklasse 65 u.älter / MVP: Jörg Hinsken)
Team Germany 40+ (Frauen-Altersklasse 34-47 / MVP: Kathleen Weiss, Susanne Maier)
Team Germany 50+ (Frauen-Altersklasse 48-55)
Team Germany 56+ (Frauen-Altersklasse 56 u. älter / MVP: Sandra Gransberger)
Beach-Volleyball-Team Julia Kopf / Romy Richter (Frauen-Altersklasse 34-39 / MVP: Julia Kopf)
Beach-Volleyball-Team Andrea Kühn / Stefanie Ladewig (Frauen-Altersklasse 40-49)
SILBER:
Beach-Volleyball-Team Andrea Kühn / Stefanie Ladewig (Frauen-Altersklasse 34-39)
BRONZE:
Beach-Volleyball-Team Ralf Jeder/ Uwe Schönauer (Männer-Altersklasse 60 u. älter)
Frauen 56+
Durch eine konsequent gute Leistung gelang der Mannschaft von Coach Almut Kemperdick-Neumaier ein ungefährdeter souveräner Turniersieg. Im Turniermodus wurde jeweils eine Hin- und Rückrunde gespielt. Die gegnerischen Teams konnten dabei deutlich mit jeweils 2:0 geschlagen werden. So war es auch möglich, alle Spielerinnen einzusetzen. Auch im Endspiel am Abschlusstag konnte erneut wieder das Team aus Mexiko ohne Satzverlust besiegt werden.
Bei der anschließenden Siegerehrung konnte dann endlich der Pokal für den ersten Platz entgegengenommen werden. Daneben wurde auch Sandra Gransberger mit dem MVP-Pokal ausgezeichnet. Dies waren tolle Erfolge für die gesamte Mannschaft und Grund genug, bei der Abschlussparty ausgiebig zu feiern.
Für Deutschland spielten: Regina Gödde, Sandra Gransberger, Kerstin Groscurth, Heike Hatje, Regine Hock, Pia Hoppe, Almut Kemperdick-Neumaier, Siegrid Niemczyk, Betina Schuch, Tine Wenk, Gertrud Weidling
Kapitän Regina Gödde
Coach Almut Kemperdick-Neumaier
Text: Sandra Gransberger
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08.06.26
Deutschland 65+ ohne Satzverlust Europameister - Achtungserfolg für Deutschland 70+
Deutschland 65+ ohne Satzverlust Europameister - Achtungserfolg für Deutschland 70+
Deutschland 65+ ohne Satzverlust Europameister - Achtungserfolg für Deutschland 70+
Bei der Europameisterschaft der IVVA (International Veteran Volleyball Association) in Prag holten die für Deutschland angetretenen Teams insgesamt neun Medaillen, sieben Mal Gold, einmal Silber und einmal Bronze.
GOLD:
Team Germany 45+ (Männer-Altersklasse 45-55 / MVP: Björn Andrae)
Team Germany 65+ (Männer-Altersklasse 65 u.älter / MVP: Jörg Hinsken)
Team Germany 40+ (Frauen-Altersklasse 34-47 / MVP: Kathleen Weiss, Susanne Maier)
Team Germany 50+ (Frauen-Altersklasse 48-55)
Team Germany 56+ (Frauen-Altersklasse 56 u. älter / MVP: Sandra Gransberger)
Beach-Volleyball-Team Julia Kopf / Romy Richter (Frauen-Altersklasse 34-39 / MVP: Julia Kopf)
Beach-Volleyball-Team Andrea Kühn / Stefanie Ladewig (Frauen-Altersklasse 40-49)
SILBER:
Beach-Volleyball-Team Andrea Kühn / Stefanie Ladewig (Frauen-Altersklasse 34-39)
BRONZE:
Beach-Volleyball-Team Ralf Jeder/ Uwe Schönauer (Männer-Altersklasse 60 u. älter)
Männer 65+ und 70+
Was für ein großartiger Erfolg der deutschen Volleyball-Seniorennationalmannschaft 65+ bei der EM in Prag. Die Mannschaft setzte sich gegen die sehr starke Konkurrenz zunächst in der Gruppenphase mit drei hochverdienten 2:0 Siegen gegen die starken Teams aus der Slowakei (25.14, 25:14), Rumänien (25:14, 25:21) und den hohen Favoriten Polen (25:17, 25:20) durch. Im Viertelfinale konnte sich die Mannschaft weiter steigern und besiegte auch die abwehrstarken Franzosen glatt mit 2:0 (25:14, 25:13).
Da sich die Deutsche 70+ Mannschaft in der anderen Gruppe nach zwei Siegen gegen Frankreich (25:20, 25:19) und Schweden (25:8, 25:18) sowie zwei Niederlagen gegen Ukraine (15:25, 23:25) und Tschechien (23:25, 25:17, 8:15) den 2. Platz in der Gruppenphase gesichert hatte und das anschließende Viertelfinale mit ihrer besten Turnierleistung 2:0 (25:22, 25:21) gewonnen hatte, kam es nun zu dem ungeliebten direkten Aufeinandertreffen der beiden Deutschen Seniorenteams 65+ und 70+.
Vor dem Spiel war der Respekt bei der jüngeren Mannschaft gegenüber ihren älteren befreundeten Volleyballern sehr groß. Ohne große Gegenwehr endete das Aufeinandertreffen der beiden Deutschen Teams mit einem glatten 2:0 (25:10, 25:11) und dem Sieg der 65+ Mannschaft.
Im kleinen Finale kam es somit zu einem erneuten Spiel zwischen der Ukraine, die das andere Halbfinale überraschend eindeutig gegen stark aufspielende Polen mit 0:2 verloren hatte, und dem Team Deutschland 70+.
Lange Zeit konnten die älteren Volleyballer um Kapitän Uwe Schlittenhardt den Ukrainern Gegenwehr leisten. Leider fehlte an den Satzenden dann auch etwas das Glück, so dass man nach einer 0:2 (21:25, 20:25) Niederlage mit dem undankbaren 4. Platz das Turnier beenden musste, ein respektabler und schöner Erfolg in der Altersklasse 65+ bei 9 sehr starken Mannschaften.
Das Endspiel zwischen Polen 65+ und Deutschland 65+ sollte in dieser Altersklasse das beste Spiel des Turniers werden. Beide Mannschaften hatten sich in den vorangegangenen Spielen immer besser in ihren Teams eingespielt. Die deutsche Mannschaft hatte den Vorteil, dass sie gegenüber ihrem Gegner 12 nahezu gleichwertig starke Spieler in ihrem Kader hatte, der es dem Trainerfuchs Pitt Richter erlaubte, immer wieder ausgeruhte Spieler von der Bank als Verstärkung einzuwechseln.
Grundlage für die am Ende der beiden Sätze doch klaren Satzgewinne (25:17, 25:16) war die phantastische Stimmung, sowohl auf als auch neben dem Spielfeld, das kluge Zuspiel des später zum MVP gewählten Zuspielers Jörg Hinsken, die bestens vom Libero Uwe Burkard organisierten Dreierriegel in der Annahme mit den Außenangreifern Dirk Henny, Andy Wichtel, Andreas Pakszies und Karl Schumann , klug gespielten Angriffsbällen über die Außenpositionen sowie oft wuchtigen Angriffsschlägen auf der Diagonalposition von Jan Böhmer oder Bernd Ruhs und den mit viel Übersicht vorgetragenen Angriffen in der Mitte von Klaus Pritzkow und Johannes-Georg Klose sowie dem mit viel Einsatz geprägtem Abwehrspiel aller Spieler und meist sehr gut gestellten Blocks der Mannschaft. Der älteste Teilnehmer der Mannschaft, Wilfried van Meegen, der in einigen Spielen zuvor seine große Klasse als Zuspieler unter Beweis gestellt hatte, gab taktisch wertvolle Tipps von außen.
?Die diesjährige Meisterschaft hat all unsere Erwartungen übertroffen?, bilanzierte freudestrahlend der Kapitän der 65+ Seniorennationalmannschaft Karl Schumann. ?Es war unglaublich, mit welcher Leidenschaft und Kampfgeist, hervorragender Stimmung auf und neben dem Feld, taktisch klug vorgetragenem Spiel die Mannschaft aufgetreten ist und dabei die Verletzung des in den ersten drei Spielen überragenden Gerd Gruschwitz ohne Leistungsabfall hinbekommen hat, der leider ab dem 4. Spiel nur noch von außen mit aufmunterten Worten oder taktischen Ratschlägen die Mannschaft unterstützen konnte.
Großen Anteil am Erfolg hat auch Trainer Pitt Richter, der Ende April im Trainingslager in Geldern die Mannschaft gut vorbereitet hatte und während der EM das taktische Konzept vorgab und beim Coaching die richtigen Entscheidungen traf.
Europameister 2026 in der AK 65+ wurden: Wilfried van Meegen, Kapitän Karl Schumann, Dirk Henny, Johannes-Georg Klose, Andreas Pakszies, Bernd Ruhs, Jörg Hinsken, Gerd Gruschwitz, Klaus Pritzkow, Andy Wichtel, Uwe Burkard, Jan Böhmer. Trainer: Pitt Richter
Für Deutschland 70+ spielten: Wolfgang Sprenger, Jochen Becker (Teammanager und Spieler), Michael Oldenburg, Roland Veit, Per Bolin, Michael Johanning, Andreas Neumann, Jens Krüger, Norbert von Auw, Tom Zimmer, Uwe Schlittenhardt (Kapitän), Pitt Richter (Trainer)
Text: Karl Schumann
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07.06.26
USA zu mächtig: DVV-Frauen beenden erste VNL-Woche mit klarer Niederlage
USA zu mächtig: DVV-Frauen beenden erste VNL-Woche mit klarer Niederlage
USA zu mächtig: DVV-Frauen beenden erste VNL-Woche mit klarer Niederlage
Die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft der Frauen hat zum Abschluss der ersten Woche der Volleyball Nations League (VNL) eine deutliche Niederlage hinnehmen müssen. Gegen die USA war das Team von Bundestrainer Giulio Bregoli am Ende chancenlos und verlor deutlich mit 0:3 (22:25, 15:25, 12:25). Damit beenden die DVV-Frauen die erste Turnierwoche mit einem Sieg und drei Niederlagen.
Dabei startete das deutsche Team gut in die Partie und lag sogar mit 17:12 in Führung. Doch wie schon in den vergangenen Partien konnten sie ihr Niveau nicht halten und gaben den Satz noch ab ? der Knackpunkt des Spiels. Im Anschluss hatten die DVV-Frauen überhaupt keinen Zugriff mehr aufs Spiel. Die Fehler häuften sich, im Angriff fanden sie keine Lösungen und vergaben zu viele Chancen. Gleichzeitig setzten die Olympiasiegerinnen von 2021 und Olympia-Silbermedaillengewinnerinnen von 2024 Deutschland mit druckvollen Aufschlägen, einer starken Blockarbeit und hoher Angriffseffizienz unter Druck. Besonders in den Sätzen zwei und drei demonstrierten die USA ihre Klasse und ließen dem deutschen Team keine Chance mehr.
Die Statistiken unterstrichen die Überlegenheit der Amerikanerinnen deutlich. Beste Punktesammlerin auf deutscher Seite war Emilia Weske mit zwölf Zählern. Camilla Weitzel steuerte acht Punkte bei. Leana Grozer musste bereits im ersten Satz angeschlagen ausgewechselt werden. Positiv aus deutscher Sicht: Mette Pfeffer feierte im zweiten Durchgang ihr Debüt in der Volleyball Nations League.
Libera Annie Cesar zeigte sich nach der Partie selbstkritisch: ?Die USA sind ein sehr physisches Team und waren besonders am Block extrem präsent. Wir haben nur wenige Lösungen gefunden. Ich hatte das Gefühl, dass wir gut ins Spiel gestartet sind, aber dann den Faden verloren haben. Sie haben uns mit ihren Angriffen enorm unter Druck gesetzt.?
Auch Giulio Bregoli analysierte die Niederlage nüchtern: ?Die USA sind ein sehr starkes Team. Wir waren heute nicht in unserer besten Verfassung und haben viele Details, an denen wir arbeiten müssen. Die Amerikanerinnen haben sehr gut gespielt, aber wir haben es ihnen auch nicht schwer genug gemacht. Das liegt an uns und das müssen wir analysieren.? Das Fazit des Bundestrainers zur ersten VNL-Woche fiel ähnlich aus: ?Das erste Spiel der Woche war sehr gut, das zweite in Ordnung, danach haben wir deutlich nachgelassen. Mit den letzten beiden Partien sind wir natürlich nicht zufrieden. Gleichzeitig liegen noch viele Spiele vor uns. Wir sind eine junge Mannschaft und müssen unseren Entwicklungsprozess Tag für Tag weitergehen. Es waren harte Lektionen, aber wir machen weiter und werden gestärkt zurückkommen.?
Annie Cesar nimmt auch etwas Positives aus der ersten Woche mit: ?Es gab immer wieder Phasen, in denen wir uns gut gefühlt haben, aber wir konnten dieses Niveau nicht halten. Daraus müssen wir lernen. Im ersten Spiel gegen Kanada haben wir sehr frei und unbeschwert aufgespielt ? an dieses Gefühl müssen wir uns wieder erinnern.?
Spielbericht
Bregoli begann mit Sarah Straube, Emilia Weske, Lina Alsmeier, Leana Grozer, Monique Strubbe, Camilla Weitzel und Annie Cesar. Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Vor allem Weske punktete in der Anfangsphase und brachte das deutsche Team mit einem Block erstmals mit zwei Punkten in Führung (9:7). Auch Strubbe packte im Block zu und erhöhte auf 12:8. Bregoli machte den gewohnten Doppelwechsel und brachte Hannah Kohn und Mia Kirchhoff. Eine zwischenzeitliche Fünf-Punkte-Führung (17:12) schenkten die DVV-Frauen allerdings wieder her (17:17). Romy Jatzko kam für Grozer und durchbrach die Serie der US-Amerikanerinnen, doch die Deutschen schienen den Faden verloren zu haben. Mit einem Ass und einem Block gingen die Amerikanerinnen mit 20:18 in Führung und erspielten sich anschließend fünf Satzbälle. Den ersten vergaben sie selbst mit einem Fehlaufschlag, dann packte Weske im Block zu und Straube servierte ein Ass. Alsmeier hatte die Chance zum 23:24, scheiterte jedoch am Block.
Auch in Durchgang zwei, in dem Antonia Stautz für Grozer begann, war der deutsche Angriff nicht effektiv genug, zudem schwächelte die Annahme. Zwar gaben die DVV-Frauen keinen Ball verloren, doch der Einsatz wurde nur selten belohnt. Schnell lagen sie mit 3:6 zurück. Mit einem Ass von Weitzel verkürzten sie auf 5:6 und erzielten nach einem weiteren starken Aufschlag von Alsmeier den 8:8-Ausgleich. Die Amerikanerinnen machten weiter Druck im Aufschlag und standen gut im Block, sodass sie wieder auf 17:11 davonzogen. Erneut kamen Kohn und Kirchhoff. Mit einem Block von Jatzko und zwei Assen von Weitzel verkürzten die DVV-Frauen noch einmal auf 15:17, doch dann gelang kein einziger Punkt mehr. Bregoli brachte noch Mette Pfeffer, die ihr VNL-Debüt gab. Doch auch das durchbrach den Lauf der Amerikanerinnen nicht, deren Block in der Endphase des Satzes nicht mehr zu überwinden war.
Bregoli gab in der Satzpause die Marschroute vor: ?Wir müssen taktisch ein bisschen etwas anpassen. Wir müssen im Zuspiel mehr variieren und vor allem im Spiel bleiben und dürfen sie nicht immer davonziehen lassen.?
Doch genau das passierte zu Beginn des dritten Satzes. Die Deutschen kassierten ein Ass und fanden keine Lösungen im Angriff ? die Folge war ein 0:5-Rückstand. Kurz bäumten sich die DVV-Frauen auf und kamen mit einem Ass von Weitzel noch einmal auf 5:7 heran, doch dann ging nichts mehr. Leichte Fehler und viele vergebene Chancen auf deutscher Seite, andererseits lief bei den Amerikanerinnen nahezu alles zusammen. Bregoli wechselte durch und brachte unter anderem Marie Schölzel und Emma Sambale. Doch nach dem 12:18 sollte seinem Team kein einziger Punkt mehr gelingen.
Spielplan VNL-Woche 1
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07.06.26
German Beach Tour: Beutel/Schürholz und Just/Wüst gewinnen in Berlin
German Beach Tour: Beutel/Schürholz und Just/Wüst gewinnen in Berlin
German Beach Tour: Beutel/Schürholz und Just/Wüst gewinnen in Berlin
Mit Elea Beutel und Paula Schürholz bei den Frauen sowie Max Just und Lui Wüst bei den Männern brachte der dritte Tourstopp der German Beach Tour 2026 in Berlin zwei neue Siegerteams hervor. Während Beutel/Schürholz mit ihrem Viertelfinalsieg gegen das topgesetzte Nationalteam Grüne/Ittlinger und einem klaren Finalerfolg überzeugten, sicherten sich Just/Wüst mit souveränen Auftritten ihren ersten gemeinsamen GBT-Titel.
Nach ihrem Erfolg gegen Grüne/Ittlinger zogen Beutel/Schürholz mit einem knappen 2:0-Sieg (22:20, 22:20) gegen Maidhof/Schwarz ins Finale ein, wo sie auf Nele Barber und Melanie Gernert trafen. Diese hatten zuvor erneut ihre Stärke gegen Grüne/Ittlinger unter Beweis gestellt. Nach ihren beiden Siegen gegen das Nationalteam beim vergangenen Tourstopp in Düsseldorf gewannen sie auch das Halbfinalduell in Berlin knapp mit 2:1 (19:21, 22:20, 15:13). Im Finale mussten sie sich diesmal jedoch klar geschlagen. Beutel/Schürholz sicherten sich mit einem deutlichen 21:15 und 21:13 den Titel.
Bei den Männern präsentierten sich Just/Wüst über das gesamte Wochenende hinweg in starker Form. Im Halbfinale besiegte das Duo die topgesetzten Huster/Winter souverän mit 2:0 (21:17, 22:20). Auch im Endspiel ließen Just/Wüst keine Zweifel aufkommen und gewannen gegen das Interimsduo Luis Kubo und Jannik Kühlborn klar mit 21:14 und 21:13. Für Kühlborn war es bereits der zweite Finaleinzug in Folge, in Düsseldorf hatte er noch gemeinsam mit Bibelriether im Endspiel gestanden.
Wie bereits bei den ersten Tourstopps der Saison waren auch in Berlin die Abendspiele unter Flutlicht ein besonderer Hingucker. Gemeinsam mit den gut gefüllten Tribünen entstand erneut eine Atmosphäre, die den bisherigen Saisonverlauf der German Beach Tour prägt. Bereits ab Donnerstag macht die German Beach Tour erneut Station im Funkhaus Beach Berlin, bevor es in die WM-Pause geht.
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07.06.26
VNL: DVV-Frauen unterliegen Japan trotz Steigerung im dritten Satz
VNL: DVV-Frauen unterliegen Japan trotz Steigerung im dritten Satz
VNL: DVV-Frauen unterliegen Japan trotz Steigerung im dritten Satz
Die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft der Frauen hat in der Volleyball Nations League (VNL) ihre zweite Niederlage der Turnierwoche in Québec hinnehmen müssen. Gegen die Weltranglistenvierten aus Japan unterlag das Team von Bundestrainer Giulio Bregoli mit 0:3 (20:25, 15:25, 24:26). Zum Abschluss der ersten VNL-Woche trifft Deutschland am Sonntagabend auf die USA.
Die DVV-Frauen fanden zunächst nicht ins Spiel ? vor allem im Aufschlag fehlte der Druck und im Angriff die Effektivität. Im dritten Satz steigerte sich das deutsche Team zwar deutlich, holte einen Rückstand auf und erspielte sich sogar einen Satzball, doch am Ende konnten sie sich nicht belohnen. Beste deutsche Punktesammlerin war Kapitänin Camilla Weitzel mit 13 Punkten, gefolgt von Lina Alsmeier (7). Auf japanischer Seite überzeugten Sato (20 Punkte) und Wada (16 Punkte). Zudem feierte Emma Sambale ihr Debüt in der Volleyball Nations League.
Kapitänin Camilla Weitzel zeigte sich nach dem Spiel enttäuscht, blickte aber zugelich optimistisch nach vorn: ?Es ist sehr frustrierend, gegen Japan zu spielen. Sie haben gut geblockt und unglaublich stark verteidigt. Erst im dritten Satz haben wir Lösungen gefunden. Deshalb ist es umso härter, dass wir den Satz nicht gewonnen haben, weil wir das Gefühl hatten, dass wir immer besser ins Spiel gekommen sind. Wir sind ein neues Team und müssen unseren Rhythmus und unser Selbstvertrauen noch finden. Ich weiß, dass wir das können und ich glaube an uns. Solche Momente sind hart, aber sie machen uns stärker.?
Auch Bundestrainer Bregoli haderte mit den vergebenen Chancen: ?Natürlich bin ich nicht zufrieden. Positiv war, dass wir im dritten Satz endlich unseren Rhythmus gefunden haben. Aber wir haben wieder in den entscheidenden Momenten Fehler gemacht. Das war ähnlich wie schon gegen die Ukraine. Auf diesem Niveau darf man Führungen nicht aus der Hand geben und muss seine Chancen nutzen. Wir haben ein junges Team, da kann so etwas passieren, aber wir müssen lernen, schneller in unser Spiel zu finden.
Viel Zeit zum Analysieren bleibt den DVV-Frauen nicht. Bereits am Sonntagabend (20:30 Uhr dt. Zeit, ZDF-Livestream) wartet zum Abschluss der ersten VNL-Woche mit den USA die nächste Top-Nation. ?Wir müssen das heutige Spiel analysieren und herausfinden, was wir morgen besser machen können. Die USA sind ein anderes Team und stellen uns vor andere Herausforderungen?, sagte Bregoli. Auch Weitzel richtete den Blick schnell nach vorne: ?Wir werden das jetzt abhaken, regenerieren und morgen wieder alles geben.?
Spielbericht
Bregoli schickte Sarah Straube, Emilia Weske, Leana Grozer, Lina Alsmeier, Camilla Weitzel, Marie Schölzel und Annie Cesar in die Partie. Deutschland startete ausgeglichen in die Begegnung und hielt bis zum 6:6 mit. Anschließend setzte sich Japan erstmals ab (6:10), ehe ein Block von Emilia Weske den Rückstand wieder verkürzte (10:11). Die Asiatinnen überzeugten jedoch mit einer stabilen Annahme und einem variablen Angriffsspiel. Mehrere technische Unterbrechungen unterbrachen den Spielfluss, doch Deutschland kämpfte sich nach den Einwechslungen von Hannah Kohn, Mia Kirchhoff und Antonia Stautz noch einmal auf 18:19 heran. Die Chance zum Ausgleich blieb jedoch ungenutzt, Japan zog erneut davon und verwandelte direkt seinen ersten Satzball zum 25:20. Vor allem im Angriff fehlte dem deutschen Spiel die notwendige Durchschlagskraft, zudem waren die Aufschläge zu harmlos.
Im zweiten Durchgang entwickelte sich zunächst ein offener Schlagabtausch (7:7), ehe Japan erneut die Kontrolle übernahm. Beim Stand von 10:10 schien Deutschland noch auf Augenhöhe, doch die Japanerinnen setzten sich mit ihrer starken Abwehr und nahezu fehlerfreien Aufschägen Stück für Stück ab. Emma Sambale, Hannah Kohn und Monique Strubbe kamen von der Bank, konnten den Lauf des Gegners aber nicht stoppen. Besonders die Zahlen verdeutlichten die Überlegenheit Japans: Deutschland gelangen lediglich neun Angriffspunkte, während die Asiatinnen mit hoher Effizienz agierten und bis zum Ende des zweiten Satzes insgesamt nur sieben Eigenfehler produzierten. Mit 25:15 sicherte sich Japan auch den zweiten Durchgang.
Bundestrainer Giulio Bregoli analysierte in der Satzpause die Probleme seiner Mannschaft: ?Wir müssen besser aufschlagen, um Japan unter Druck zu setzen. Momentan machen wir es ihnen zu einfach. Außerdem müssen wir in Block und Abwehr besser arbeiten, um uns Gegenangriffe zu ermöglichen. Gegen dieses Team braucht man Geduld und oft mehrere Angriffe, um einen Punkt zu erzielen.?
Mit Hannah Kohn, Monique Strubbe und Mia Kirchhoff auf dem Feld steigerte sich Deutschland im dritten Satz deutlich. Trotz mehrfacher Rückstände kämpfte sich das Team immer wieder zurück und verkürzte von 15:19 auf 19:20. Ein Block von Camilla Weitzel brachte schließlich den Ausgleich zum 21:21. In der spannenden Schlussphase erspielte sich Deutschland durch einen Hinterfeldangriff von Leana Grozer sogar einen Satzball zum 24:23. Doch der Block landete knapp im Aus. Nach Problemen in der Annahme und im Zuspiel hatten die Japanerinnen Matchball ? wieder nutzten die Deutschen ihre Angriffschancen nicht, sodass die Weltranglistenvierten den Sieg feiern konnten.
Spielplan VNL Woche 1
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05.06.26
Deutsch-tansanisches Vereinsnetzwerk plant gemeinsame Zukunft des Volleyballs
Deutsch-tansanisches Vereinsnetzwerk plant gemeinsame Zukunft des Volleyballs
Deutsch-tansanisches Vereinsnetzwerk plant gemeinsame Zukunft des Volleyballs
Vom 25. Mai bis 1. Juni war die Deutsche Volleyball-Jugend (DVJ) Gastgeberin der Konferenz des deutsch-tansanischen Vereinsnetzwerks in Frankfurt am Main. Engagierte Organisator*innen aus dem Hallen- und Beach-Volleyball beider Länder kamen zusammen, um bestehende Kooperationen zu vertiefen und gemeinsame Projekte für die kommenden Jahre zu planen.
In drei Workshop-Modulen tauschten sich die Teilnehmenden über ihre Erfahrungen aus, entwickelten neue Projektideen und formulierten gemeinsame Ziele für die Zusammenarbeit bis 2028. Eröffnet wurde die Veranstaltung von DVV-Präsident Markus Dieckmann.
Auf dem Programm standen unter anderem Informationen zu Sportstrukturen, Fördermöglichkeiten und internationalen Freiwilligendiensten. Darüber hinaus erhielten die Gäste Einblicke in die deutsche Volleyballlandschaft durch Besuche bei den Volleyball Juniors Frankfurt, dem Deutschen Volleyball-Verband (DVV), der Deutschen Volleyball-Jugend (DVJ) sowie beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und der Deutschen Sportjugend (dsj).
Im Mittelpunkt der Beratungen standen konkrete Projekte wie der Einsatz von Volley-Volunteers in Tansania, die Ausrichtung gemeinsamer Jugendturniere, der Bau von Hallen- und Beachvolleyballfeldern sowie Materialspenden. Ein besonderer Höhepunkt der Konferenz war die Unterzeichnung einer Absichtserklärung zwischen DVJ-Vizepräsidentin Dörte Pieplow und Kassim Haidar Jabir, Präsident des Volleyball-Verbands von Sansibar.
In der zweiten Phase der Konferenz luden deutsche Vereine ihre tansanischen Partner*innen in ihre Heimatstädte ein, um lokale Projektideen weiterzuentwickeln und konkrete Maßnahmen zu planen. Eine Gruppe besuchte dabei unter anderem das Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft in Neu-Ulm und traf Nationalspieler Jan Zimmermann.
Zum Abschluss verabschiedeten die Teilnehmenden einen gemeinsamen Fahrplan für die weitere Zusammenarbeit bis 2027. Seit drei Jahren unterstützt die DVJ das Vereinsnetzwerk in Deutschland und Tansania mit dem Ziel, nachhaltige Verbesserungen für den Volleyballsport zu schaffen und jungen Menschen einzigartige internationale Erfahrungen zu ermöglichen.
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05.06.26
Deutsche Seniorinnen und Senioren räumen bei der EM sieben Titel ab
Deutsche Seniorinnen und Senioren räumen bei der EM sieben Titel ab
Deutsche Seniorinnen und Senioren räumen bei der EM sieben Titel ab
Bei der Europameisterschaft der IVVA (International Veteran Volleyball Association) in Prag holten die für Deutschland angetretenen Teams insgesamt neun Medaillen, sieben Mal Gold, einmal Silber und einmal Bronze.
GOLD:
Team Germany 45+ (Männer-Altersklasse 45-55 / MVP: Björn Andrae)
Team Germany 65+ (Männer-Altersklasse 65 u.älter / MVP: Jörg Hinsken)
Team Germany 40+ (Frauen-Altersklasse 34-47 / MVP: Kathleen Weiss, Susanne Maier)
Team Germany 50+ (Frauen-Altersklasse 48-55)
Team Germany 56+ (Frauen-Altersklasse 56 u. älter / MVP: Sandra Gransberger)
Beach-Volleyball-Team Julia Kopf / Romy Richter (Frauen-Altersklasse 34-39 / MVP: Julia Kopf)
Beach-Volleyball-Team Andrea Kühn / Stefanie Ladewig (Frauen-Altersklasse 40-49)
SILBER:
Beach-Volleyball-Team Andrea Kühn / Stefanie Ladewig (Frauen-Altersklasse 34-39)
BRONZE:
Beach-Volleyball-Team Ralf Jeder/ Uwe Schönauer (Männer-Altersklasse 60 u. älter)
Gold für Germany 40+
In der Altersklasse 34-47 waren die deutschen Volleyball-Seniorinnen bereits zweimal Europameister geworden. Nach 2021 und 2025 war daher die Titelverteidigung das erklärte Ziel, mit dem das Frauennationalteam Germany 40+ zur diesjährigen Europameisterschaft gereist war. In der großartigen Kulisse der Goldenen Stadt gelang dieser Coup auch - das deutsche Team holte zum dritten Mal EM-Gold. Und das trotz des kurzfristigen Ausfall einiger Stammspielerinnen. Dafür hatte sich Beachvolleyballerin Julia Kopf bereit erklärt, neben ihrem Wettbewerb auch noch in der Halle auszuhelfen. Ü40-Bundestrainerin Renate Riek-Bauer sagte: "Ein Riesendank an Julia, dass sie kurzerhand dieses Doppelprogramm auf sich genommen hat!" Der Lohn - Julia Kopf gewann mit ihrer Partnerin Romy Richter auch das Beachturnier in ihrer Altersklasse und durfte sich gleich zweimal mit Gold schmücken.
Das Hallen-Teilnehmerfeld war in der jüngsten und anspruchsvollsten Kategorie relativ ausgeglichen besetzt; das wurde bereits in der ersten Begegnung gegen die ebenso routinieren wie ambitionierten Serbinnen deutlich, die sich später die Bronzemedaille sicherten. Das auf Augenhöhe ausgetragene Spiel ging zwar mit 2:0 an die deutschen Frauen, doch im zweiten Satz konnte sich das deutsche Team erst in der Crunchtime den entscheidenden Vorsprung erarbeiten und die Partie durch ein 25:23 für sich entscheiden. Von Spiel zu Spiel fand die Mannschaft besser zusammen und glänzte durch überragenden Teamgeist.
Zu den absoluten Highlights des gesamten Turniers zählten die beiden Begegnungen Deutschlands gegen die Slowakei. Schon in der Gruppenphase hatten sich die beiden spielstarken und selbstbewusst auftretenden Teams einen beeindruckenden Schlagabtausch geliefert. Auch das Finale bot exzellenten Sport und einen hochspannenden Showdown. Die Deutschen konnten sich im ersten Durchgang nie von den kompakt agierenden Slowakinnen absetzen, gerieten nach einem 23:25 mit 0:1 in Satzrückstand und vermochten dem Match danach nur dank ihres enormen Kampfgeistes noch eine Wende zu geben. Mit schnellen Angriffen und der lautstarken Unterstützung der anderen deutschen Teams auf der Tribüne gingen Satz zwei und der Tiebreak an Deutschland (25:21, 15:9). Libera und Mannschaftsführerin Susanne Maier wurde zudem mit der MVP-Trophäe ausgezeichnet. Abgerundet wurde die Reise nach Prag durch die vielen wertvollen Begegnungen abseits des Feldes, unter anderem bei einem exklusiven und herzlichen Empfang einer Spieler*innen-Delegation in der geschichtsträchtigen Deutschen Botschaft in Prag.
Gold für Germany 50+
Auch die deutsche Ü50-Auswahl der Frauen war in Prag bei ihrer Mission 'EM-Titelverteidigung' erfolgreich. In der Altersklasse 48-55 konnte sie alle Spiele einschließlich des Finales überzeugend gewinnen. Dabei war schon im Gruppenspiel - das die kämpferisch starken deutschen Frauen 25:19, 25:18 für sich entschieden - erkennbar, dass das Team ?eská Republika Legendy der härteste Gegner von Germany 50+ sein würde. Und in der Tat trafen beide Teams im Finale wieder aufeinander. Diesmal fiel der deutsche 2:0-Erfolg sogar noch etwas souveräner aus, denn das deutsche Team hatte sich im Laufe des Turniers immer besser als Mannschaft gefunden.
"Mit diesem leistungsmäßig sehr ausgeglichenen Team war es mir möglich, allen mitgereisten Spielerinnen gleich viele Spielanteile zu geben", freute sich Ü50-Bundestrainer Michael Wernitz, der die ausrichtende International Veteran Volleyball Association (IVVA) für die beeindruckende Organisation des gesamten Großevents lobte. "Ein wenig betrüblich war nur, dass einige angesetzte Spiele nicht stattfinden konnten, weil Mannschaften zurückzogen." Wernitz und seine Spielerinnen hoffen nun, dass sich diese Dinge im Oktober bei der WM im spanischen Benidorm nicht wiederholen.
Text: Günther Schulz
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